Junge Erwachsene haben die Stationen aus Beton oder Holz umgesetzt. Die inhaltliche Ausrichtung der Stationen umfasst aber nicht ausschließlich die Perspektive des leidenden Jesus oder stellt nur ihn in den Mittelpunkt der Betrachtung. Die Stationen greifen vielmehr die Perspektive beteiligter Personen wie Simon von Zyrene, Veronika oder am Wegesrand stehenden Menschen auf. So lässt sich sehr gut eine Verbindung zum eigenen Leben herstellen, Parallelen zu den Schwierigkeiten des Alltags entstehen und man blickt auf einmal mit anderen Augen auf die Situation der jeweiligen Station.
Unterstützend zu den auf den ersten Blick eher unkonventionellen Stationsmotiven ist eine Arbeitshilfe entstanden. Sie lädt dazu ein, sich inhaltlich mit den Stationen zu beschäftigen und den Kreuzweg zu gehen. Impulsfragen, Gebete, Aktions- oder Liedvorschläge schaffen für die Gruppen Möglichkeiten, Brücken zum eigenen Leben zu schlagen.