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Altuelle Nachrichten

Katholikentag in Leipzig - Virtuelle Radtour zu unterfränkischen Tagungshäuser

Unser Verwaltungsleiter war als Vertreter des Bistums Würzburg auf dem Katholikentag in Leipzig. Was das Bistum Würzburg dort geboten und unser Verwaltungsleiter alles erlebt hat, erfahren Sie in dem offiziellen Pressebericht des Bistum Würzburg:

 

Sehr beliebt am Stand ist die "Virtual-Reality-Brille". Viele Besucher wollen damit virtuell durch Unterfranken radeln und die Tagungshäuser besuchen. Johannes Schenkel

Leipzig/Würzburg (POW) „Wo radle ich gerade?“ Von der Seite die Antwort: „Auf dem Radweg von Gemünden nach Retzbach.“ Und das mitten in Leipzig. Zum 100. Katholikentag zeigen sich die Tagungshäuser des Bistums Würzburg als Reiseziel für Radfahrer: mit einer gedruckten Tourenkarte samt Höhenprofil und mit Abschnitten der Wege als 360-Grad-Video. Der Hingucker am Stand des Bistums ist ein Fahrrad mit Rolltrainer und einer Brille für virtuelle Realitäten. Setzt ein Besucher die Technik auf, die ein wenig an eine Taucherbrille erinnert, strampelt er nicht mehr in Leipzig, sondern sieht den Main zu seiner Linken vorbeiziehen. „Wow, das ist ja cool“ oder „Schön ist das bei Euch in Unterfranken“ sagen neugierige Katholikentagsteilnehmer. Das Standpersonal bietet zustimmend gleich ein Schlückchen Frankenwein oder ein funktionelles Schlauchtuch für die sportlichen Tage am Main an.

„Die meisten erwarten nicht, dass kirchliche Einrichtungen sich so deutlich und professionell auf Tourismus ausrichten“, sagt Lisa Frank, zuständig für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der Tagungshäuser. Kilometer für Kilometer beschreibt sie Interessierten die Routen entlang der Mainauen oder die Berg- und Talfahrten in der unterfränkischen Rhön. Es lauschen nicht nur erfahrene Radler, sondern auch Paare und Familien, die nach einem neuen Reiseziel suchen. „Einige Standbesucher kennen unserer Tagungshäuser schon von früher, doch unsere Radwanderung ist etwas Neues und reizt viele, wieder ins Bistum Würzburg zu kommen.“

„Unterwegs um anzukommen“ steht auf dem leuchtend grünen Funktionsshirt von Frank. Auch die anderen Vertreter der Tagungshäuser am Stand tragen das Trikot. Darunter Marcus Marquart, Verwaltungsleiter im Miltenberger Jugendhaus Sankt Kilian, und in Leipzig Experte für virtuelle Welten. Dutzende Male befördert er die Gäste des Bistums und auch Geistliche wie Domkapitular Christoph Warmuth auf das Fahrrad und erklärt geduldig, was passieren wird, wenn die Brille mit dem Radweg auf der Nase sitzt. „Das macht richtig Spaß, weil die Leute von der Technik fasziniert sind.“ Von Marquart sind die Besucher des Stands das auch ein wenig, denn er ist als leidenschaftlicher Radler auch auf den Werbemitteln zur Entdeckungstour zu sehen und wird im Lauf des Katholikentags sogar ab und an um ein Autogramm gebeten.

Weniger sportlich, jedoch umso wichtiger für den Alltag in den Pfarreien ist das Thema der anderen Hälfte des Bistumsstands. Die Verantwortlichen für Pfarrbriefservice.de versorgen hier in blauen Kurzarmhemden treue Kunden und eifrige frischgebackene Ehrenamtliche, die für den Pfarrbrief in ihrer Gemeinde zuständig sind, mit Informationen und sogar Live-Lyrik. Täglich sind die spontanen Gedichte dann auch gleich auf der Internetseite zu finden. Erst kürzlich ist die Online-Plattform für Pfarrbriefmacher, deren Leitung im Bistum Würzburg sitzt, neu durchgestartet. Dafür gibt es auf dem Katholikentag nun Anerkennung und Austausch von Mensch zu Mensch. „Seit zwölf Jahren teilen sich Pfarrbriefservice.de und das Bistum einen großen Stand auf den Katholikentagen“, erklärt Johannes Simon. Der Pastoralreferent ist Leiter von Pfarrbriefservice.de und organisiert die Arbeit der 25 teilnehmenden Bistümer. „Unser beliebtestes Give-away ist der Tischkalender mit Texten, die zum Nachdenken anregen. Das Besondere daran ist, dass er zwei Jahre gültig ist: bis zum nächsten Katholikentag.“

Simon gehört auch fest zum Organisationsteam des Bistumsstands. Bereits vor eineinhalb Jahren wurde begonnen, den Auftritt in Leipzig zu planen. Hauptverantwortlich ist jedoch das höchste Laiengremium, der Diözesanrat der Katholiken. „Wir suchen bereits kurz nach einem Katholikentag das nächste Thema und stimmen uns dann mit den entsprechenden Fachabteilungen der Diözese ab“, sagt Geschäftsführer Florian Sußner. In Sakko und Krawatte versorgen er und Diözesanratsvorstand Ralf Sauer von der Jugendbildungsstätte am Volkersberg die Teilnehmer des Katholikentags mit Silvaner und Rotling aus Franken. Auch der Diözesanratsvorsitzende Karl-Peter Büttner gesellt sich immer wieder dazu. Als Mitglied des Zentralkomitees der Katholiken, das hinter dem Katholikentag steckt, ist er Netzwerker und die Tage in Leipzig viel unterwegs.

Doch eines wird schon nach einem Tag deutlich: Auf der Kirchenmeile hinter der neuen und eindrucksvollen Propsteikirche Sankt Trinitatis ist ein Stückchen Unterfranken der zentrale Anlaufpunkt, um anzukommen und aufzutanken. Dann ist man wieder gestärkt für unterwegs und das Miteinander von weit mehr als 30.000 Gläubigen, die in diesen Tagen Leipzig katholisch beleben.

Johannes Schenkel (Internetredaktion)

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