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Altuelle Nachrichten

Verantwortung für die Umwelt übernehmen. Das Jugendhaus St. Kilian stellt sich nachhaltig und zukunftsorientiert auf.

Miltenberg, 18. März. Die Bewahrung der Schöpfung, die Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks, Verantwortung für die Region übernehmen - das sind nur drei von vielen Zielen, die sich das Jugendbildungs- und Tagungshaus „Jugendhaus St. Kilian“ in Miltenberg im Rahmen des Nachhaltigkeitsmanagements EMASplus gesetzt hat. Am 25. Januar 2019 wurde das Jugendhaus St. Kilian durch Oliver Freitag, dem Bereichsleiter Innovation und Umwelt der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt für sein Engagement ausgezeichnet. Ein veröffentlichter Nachhaltigkeitsbericht liefert Einblicke in die Umwelt- und Nachhaltigkeitsarbeit der Einrichtung.

Hausleiter Lukas Hartmann beschreibt den Weg der Zertifizierung: „Im Herbst 2017 haben wir uns entschieden, im Jugendhaus das Nachhaltigkeitsmanagementsystem EMASplus einzuführen. Mit diesem Instrument wollen wir unsere internen Prozesse hinsichtlich der Umwelt, der Mitarbeiter*innen und der Gesellschaft verbessern und wichtige Aspekte der Nachhaltigkeit in unsere Abläufe integrieren.“ Nach der strategischen Entscheidung schloss sich das Haus der ersten Unterfränkischen Konvoiförderung unter der Federführung des „Förderkreis Umweltschutz Unterfranken“ (FUU) und des bayerischen Förderprogramms BUMAP an, um sich in einem zwölfmonatigen Prozess mit acht anderen Betrieben aus Unterfranken die einzelnen Elemente des Systems anzueignen und diese im Betriebsalltag zu integrieren.
Mitte November 2018 prüfte ein externer Umweltgutachter das Jugendhaus St. Kilian auf die Normkonformität mit der EMAS-Verordnung (Umweltmanagementsystem) und darüber hinaus die gesellschaftliche Verantwortung (gemäß ISO 26000) der Einrichtung gemäß der EMASplus-Richtlinie. Der Gutachter stellte dem Jugendhaus ein gutes Zeugnis aus - folgerichtig schloss sich der Prüfung die Auszeichnung seitens der IHK an. Laut Hartmann hat das Jugendhaus mit der Zertifizierung lediglich ein Zwischenziel erreicht, die eigentliche Arbeit beginne jetzt erst: „Mit der Einführung dieses Nachhaltigkeitsmanagmentsystems begeben wir uns auf den Weg zu einer steten Verbesserung der Nachhaltigkeit im Betriebsablauf und im Alltag des Jugendhauses, ganz im Sinne der Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus!“
Die wichtigsten Ziele für die nächsten Jahre befassen sich vor allem mit der energetischen Sanierung des Hauses, der Austausch der auf Heizöl basierenden Heizungsanlage, die kontinuierliche Senkung des Wasserverbrauchs sowie der Reduzierung des Müllaufkommens. Aber auch im Bereich der Gesundheitsvorsorge der Belegschaft möchten die Verantwortlichen des Hauses neue Wege gehen. Verwaltungsleiter Tobias Schmitt, Mitglied im Nachhaltigkeitsteam, erklärt: „Wir werden verschiedene Maßnahmen erarbeiten, die die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen in den Mittelpunkt stellen und die zu einer hohen Bindung ans Jugendhaus führen sollen.“ In zwei Jahren wird das Jugendhaus hinsichtlich seiner Umwelt- und Nachhaltigkeitsarbeit überprüft, erste Ziele sollten bis dahin erreicht worden sein.

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