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Altuelle Nachrichten

Ein lang verstorbener Künstler aus der Region berührt und bewegt auch heute noch die Menschen

Die Ausstellung „Das künstlerische Werk des Priesters Josef Link“ erwies sich als Besucher*innen-Magnet: über 500 Menschen sahen sich die ausgestellten Werke in der Kapelle des Jugendhauses Sankt Kilian an und waren begeistert.

„Mit so vielen Besucherinnen und Besuchern haben wir nicht gerechnet", gesteht der Leiter des Jugendhauses, Lukas Hartmann, und zieht am Ende der Ausstellung eine positive Bilanz: „Die Ausstellung über die Werke des Priesters und Holzbildhausers Josef Link, der vor 50 Jahren verstorben ist, hat bei uns in der Region einen Nerv getroffen. Die Nachfrage war so groß, dass wir die Ausstellung um zwei Wochen verlängert haben." Über 500 Personen haben sich die Ausstellung in der Kapelle angeschaut.
Die Ausstellung berührte und bewegte die Besucher*innen. Die Reaktionen auf die ausgestellten Exponate, die von Krippen und Kruzifixe über Heiligenfiguren und Reliefs bis hin zu Schachfiguren und Kasperlepuppen reichten, waren vielfältig: Viele waren beeindruckt von der handwerklichen Kunst, die ihnen bisher unbekannt war. Nicht wenige berührte die Lebensgeschichte des Rüdenauer Priesters und wie er seinen Umgang mit Schicksalsschlägen in den Werken zum Ausdruck gebracht hatte. Ehemalige Kilianisten, alte Weggefährten und Angehörige wussten anhand einzelner Exponate Anedektoden über Josef Link zu berichten.
Dass die Ausstellung auf reges Interesse stoßen könnte, zeigte sich bereits bei der Vernissage Ende Juli. Nicht nur Angehörige von Josef Link, Leihgeber*innen der ausgestellten Exponate, ehemalige Kilianisten und Kunstinteressierte wohnten der Eröffnung bei, sondern auch der ehemalige Miltenberger Kilianist Weihbischof emeritus Helmut Bauer und Bischof emeritus Dr. Friedhelm Hofmann, die in ihren Grußworten das künstlerische und seelsorgerische Wirken Josef Links hervorhoben und würdigten.
Hartmann ist für die vergangenen Wochen dankbar, denn „mit der Ausstellung konnte das Jugendhaus an die Geschichte des Kilianeums anknüpfen und einen besonderen Menschen in den Mittelpunkt rücken, der mit seiner künstlerischen Schaffenskraft junge Menschen für die Kunst begeistern konnte und mit seinen Werken lange über seinen Tod hinaus Spuren hinterlassen hat." Sein Dank richtet sich vor allem an die Nichte Josef Links, Frau Hildegard Rudat, die im vergangenen Jahr die Initiative für die Ausstellung ergriff, in ganz Unterfranken nach den weit verstreuten Werken ihres Onkels recherchiert und diese für die Ausstellung zusammengetragen hat.

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